Sensorische Integrationstherapie

Unter sensorischer Integration versteht man jenen neurologischen Prozess, bei dem Sinneseindrücke vom eigenen Körper und der Umwelt geordnet werden, und der es dem Menschen ermöglicht, seinen Körper innerhalb der Umwelt sinnvoll einzusetzen. Räumliche und zeitliche Aspekte der verschiedenen Sinneseindrücke werden interpretiert, verknüpft und vereint.

Bei einer Störung der sensorischen Integration (auch Wahrnehmungsverarbeitungsstörung) ist das Gehirn der betroffenen Person ist nicht in der Lage, Sinnesinformationen so zu verarbeiten, dass die Person gute und exakte Informationen Über seinen eigenen Körper und seine Umwelt erhält.

In einer Sensorischen Integrationstherapie wird dem Klienten die Möglichkeit gegeben, ein verstärktes Reizangebot zu erfahren und sinnvoll zu verarbeiten. Das Kind lernt innerhalb bedeutsamer und alltagsnaher Spielsituationen, seine motorischen und emotionalen Handlungen besser an die Umwelt anzupassen.

Umwelt

In der ergotherapeutischen Behandlung nehmen die Umweltfaktoren des Klienten an Bedeutung immer mehr zu.