Gelenksmobilisationstechniken

Bei der Gelenkmobilisation geht es darum, durch passive und aktive Bewegungen, in ihrer Funktion eingeschränkte und oft auch schmerzhafte Bewegungseingeschränkungen der Gelenke zu verringern bis aufzuheben.

Bei der passiven Mobilisation fÜhrt der Behandler(in) isolierte oder komplexe Bewegungen aus.

Bei der aktiven Mobilisation wird unterschieden in:

  • assistiven/unterstützendes Bewegen: der Patient hilft bei der Bewegungsdurchführung mit; evtl. nur gedanklich zur Innervationsschulung/ die Therapeutin führt die Bewegung mit manueller Unterstützung durch
  • aktives/freies Bewegen: der Patient führt die Bewegung ohne fremde Hilfe aus, dazu gehören auch Bewegungen gegen die Schwerkraft
  • Resistives gegen einen Widerstand: der Patient bewegt gegen einen von der Therapeutin gegebenen manuellen Druck- oder Zugwiderstand. Hiebei kommen auch Geräte bzw. Therapiemittel zum Einsatz

Ziele

  • Schmerzreduzierung
  • Detonisierung der gelenkumgebenen Muskeln
  • verbesserte Knorpelernährung
  • Vermeidung sekundärer Teilversteifungen von Gelenken
  • Bewegungsanbahnung
  • Bewegungskoordination und Automatisierung von Bewegungsabläufen